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Nachweis von Betonquerschnitten mit Stahlprofil

Der Nachweis des mit einem Stahlprofil bewehrten Betonquerschnitts wird für zwei Lastfälle durchgeführt:

  1. für den maximalen Wert des Biegemoments und die zugehörige Querkraft (Mmax + Q)
  2. für den maximalen Wert der Querkraft und das zugehörige Biegemoment (Qmax + M)

In beiden Fällen geht zusätzlich eine separat definierte Normalkraft in den Nachweis ein. Ihr Wert ist für beide Lastfälle identisch. Vor der Berechnung werden die Schnittgrößen mit einem Abminderungsbeiwert der Tragfähigkeit multipliziert. Dieser Beiwert beschreibt die Unsicherheit bei der Ermittlung der theoretischen Werte der Schnittgrössen und führt damit einen entsprechenden Sicherheitsansatz in den Nachweis ein. Der Wert dieses Beiwerts wird ausschliesslich vom Benutzer festgelegt.

Nachweis des Querschnitts

Die vom Programm Verbauwand gelieferten Schnittgrößen beziehen sich auf 1 m Bauwerksbreite. Daher lauten die Einheiten der Querkraft Q auf kN/m und des Biegemoments M auf kNm/m. Für die Bemessung einzelner Querschnitte werden diese Werte vor dem Nachweis automatisch mit ihrem Achsabstand a [m] multipliziert, sodass die Werte im Schwerpunkt des Querschnitts erhalten werden, d. h. Querkraft Q in kN und Biegemoment M in kNm.

Das Programm verwendet für den Nachweis von Betonquerschnitten mit Stahlprofil die folgenden Nachweisverfahren:

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