Untergrundmodell
Der Bereich „Untergrundmodell“ dient zum Erstellen eines 3D-Untergrundmodells.
Das Programm bietet zwei Modellierungsansätze:
- Mit einer Masterbohrung – geeignet vor allem für Modelle mit vielen Aufschlüssen und einfacher Geologie. Das Modell berücksichtigt alle Randbedingungen (Schnittstellen, Feldversuche, Bodenprofile, Bohrungen); die Arbeit mit einer Masterbohrung ist jedoch anspruchsvoller.
- Mit definierten Schnittstellen – einfacher und transparenter für komplexe Aufgaben mit Störungen und Linsen. Eingegebene Aufschlüsse (Bohrungen, Bodenprofile) werden bei der Modellgenerierung nicht verwendet – das Modell wird ausschließlich aus definierten bzw. erzeugten Schnittstellen generiert.
Einfache Modelle können ausschließlich aus Bohrungen erzeugt werden. Bei komplexer Geologie wird empfohlen, ein Modell aus den zugeordneten Schnittstellen zu generieren, die aus den geologischen Schnitten abgeleitet werden.
Bei der Modellierung mit einer Masterbohrung sind die wichtigsten Steuerelemente:
- Bohrungstabelle – enthält die Liste der Bohrungen; Bohrungen können hinzugefügt und bearbeitet werden.
- Darstellung der aktuell ausgewählten Masterbohrung zwischen Bohrungstabelle und Schichttabelle (einschließlich Anzeige von Nullschichten).
- Schichttabelle – enthält die Liste aller im Modell verwendeten Schichten, die Liste der zugeordneten Schnittstellen, die Generierungsreihenfolge sowie Informationen, ob die Schnittstelle geglättet wird oder nicht. Der Inhalt der Tabelle bezieht sich auf die Masterbohrung.
Bei der Modellierung mit definierten Schnittstellen steht nur die Schichttabelle zur Verfügung. Alle Schnittstellen, die bei der Generierung verwendet werden sollen, müssen dieser Tabelle hinzugefügt werden. Für jede Schnittstelle wird der „Boden unter der Schnittstelle“ zugeordnet.
Die Schaltfläche „Generieren“ startet die Modellgenerierung; für komplexe Aufgaben wird die leistungsfähigere 64-Bit-Version empfohlen.
Der Arbeitsablauf der Modellierung ist in den Ingenieurhandbüchern auf unseren Webseiten beschrieben:
EM 40 – „Grundlagen der Arbeit mit dem Programm Stratigraphie“
EM 41 – „Erweiterte Modellierung im Programm Stratigraphie“
Bereich „Untergrundmodell“ – Modellierung mit Masterbohrung
Modellierung mit definierten Schnittstellen
Die Schaltfläche „Neu modellieren“ verwirft das erstellte Modell. (In diesem Fall werden alle neu erzeugten Bohrungen gelöscht, und die aus Bodenprofilen erzeugten Bohrungen werden in den ursprünglichen Zustand zurückgesetzt.)
Die Darstellung der Zeichnung im Arbeitsbereich kann in jedem Eingabemodus anhand der Einstellungen im Bereich „Zeichnungseinstellungen“ sowie mithilfe der Schaltflächen in der Werkzeugleiste „Visualisierung“ angepasst werden.