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Nachweis gemäss SIA 263

Nachweis für Querkraft

Er wird für alle Querschnitte ausser dem allgemeinen Querschnitt durchgeführt.Der elastische Querkraftwiderstand, abgeleitet aus den Schubspannungen im Schwerpunkt des Querschnitts, beträgt:

wobei:

I

-

Flächenträgheitsmoment des gesamten Querschnitts

tw

-

Stegdicke

S

-

statisches Moment bezogen auf die Schwerpunktachse

τy

-

Streckgrenze des Stahls bei Schubbeanspruchung = fy / √3

fy

-

Streckgrenze des Stahls

γM1

-

Teilsicherheitsbeiwert für den Querschnittswiderstand = 1.05

Der Ausnutzungsgrad ergibt sich zu:

Nachweis für Schubbeulen

Der Bemessungswert des Widerstands gegen Schubbeulen ergibt sich zu:

wobei:

τcr

-

kritische Schubspannung = kτ 0.9 E (tw / bbf)2

bbf

-

Breite des Schubfelds

hW

-

Steghöhe

E

-

Elastizitätsmodul des Stahls

kτ

-

Beiwert für Schubbeulen = 5.34

Der Ausnutzungsgrad ergibt sich zu:

wobei:

Q

-

Bemessungswert der Querkraft

Nachweis für Biegung

Der Bemessungswert des Biegewiderstands wird bestimmt zu:

wobei:

Wel

-

elastisches Widerstandsmoment

Für U-Spundbohlen wird der Bemessungswert des Biegewiderstands mit dem Beiwert βB abgemindert.

Der Ausnutzungsgrad für Biegung ergibt sich zu:

wobei:

M

-

Bemessungswert des Biegemoments

Nachweis für Biegung und Normalkraft

U-Spundbohlen und allgemeine Querschnitte

Der Bemessungswert des Widerstands gegen Normalkraft des Querschnitts beträgt:

wobei:

A

-

Querschnittsfläche

Der Ausnutzungsgrad lautet:

Andere Querschnitte

Der Ausnutzungsgrad lautet:

wobei:

σx,Ed

-

maximale Normalspannung im Querschnitt infolge Biegemoment und Normalkraft

Nachweis für Biegung, Querkraft und Normalkraft:

Er wird für alle Querschnitte ausser dem allgemeinen Querschnitt durchgeführt.

Er wird durchgeführt, wenn eine grosse Querkraft vorliegt, d. h. wenn: Q / VRd > 0.5

Doppelt symmetrische I Querschnitte, sofern keine Normalkraft angesetzt wird:

Der infolge Querkraft verminderte Bemessungswert des Biegewiderstands beträgt:

wobei:

b

-

Querschnittsbreite

h

-

Querschnittshöhe

tf

-

Flanschdicke

Der Ausnutzungsgrad lautet:

Querschnitte mit Steg

Der Ausnutzungsgrad lautet:

wobei:

σX,Ed,W

-

maximale Normalspannung im Steg infolge Biegemoment und Normalkraft

Querschnitte ohne Steg (z. B. Spundbohlen Typ I): I):

Die Vergleichsspannung im Querschnitt beträgt:

wobei:

τEd

-

mittlere Schubspannung über den Querschnitt = Q / A

Der Ausnutzungsgrad lautet:

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