Nachweis gemäss SIA 264
Nachweis für Querkraft
Der Bemessungswert des Querkraftwiderstands ist konservativ als Widerstand des Stahlquerschnitts gemäss SIA 263 zu bestimmen.
Nachweis für Druck
Der plastische Bemessungswert des Widerstands des Stahl-Beton-Querschnitts gegen Normalkraft beträgt:
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wobei: | Aa | - | Fläche des Stahlquerschnitts |
Ac | - | Betonfläche | |
fy | - | Streckgrenze des Stahls | |
fck | - | Druckfestigkeit des Betons | |
γa | - | Teilsicherheitsbeiwert für den Widerstand des Stahls = 1.05 |
γc | - | Teilsicherheitsbeiwert für den Widerstand des Betons = 1.5 |
Ausnutzungsgrad:
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wobei: | N | - | Bemessungswert der Normalkraft |
Mpl,Rd | - | plastischer Bemessungswert des Biegewiderstands |
Nachweis für Biegung
Der plastische Bemessungswert des Biegewiderstands des Stahl-Beton-Querschnitts wird aus dem Interaktionsdiagramm bestimmt.
Mpl,N,Rd ist der Biegewiderstand unter Berücksichtigung der Druckkraft.
Es wird angenommen, dass der Beton keine Zugspannungen aufnimmt; für Stahl und Beton wird eine plastische Spannungsverteilung angesetzt.
Für den Betonanteil ausserhalb des Stahlprofils wird ein abgeminderter Festigkeitswert von 0.85 fcd angesetzt; für den Beton innerhalb des Stahlprofils wird die volle Festigkeit fcd angesetzt, wobei gilt: fcd = fck / γc.
Bei grosser Querkraft, d. h. wenn Q / VRd > 0.5 wird in den Teilen des Stahlquerschnitts, die die Querkraft übertragen, eine abgeminderte Streckgrenze berücksichtigt: fyW = fy [1 - (Q / VRd)2]
Ausnutzungsgrad:
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Für Stahl mit einer Streckgrenze grösser als 400 MPa wird ein Grenzwert von 0.8 verwendet.

Diagramm zur Bestimmung des plastischen Bemessungswerts des Biegewiderstands Mpl,N,Rd.