Nachweis eines Einzelfundaments auf Durchstanzen
Das Programm ermöglicht den Nachweis eines Einzelfundaments auf Durchstanzen oder die Bemessung der Durchstanzbewehrung. Der auf Querkraft beanspruchte kritische Rundschnitt u liegt vom Stützenrand um die halbe Fundamentdicke entfernt. Er wird durch die vorgegebenen Momente Mx, My und durch die Querkraft Vf beansprucht:
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wobei: | A | - | Fundamentfläche |
V | - | der Stütze zugeordnete Vertikalkraft | |
At | - | schraffierte Fläche in der Abbildung |
Bemessungsfläche At für die Durchstanzbewehrung
Das Programm berechnet die maximale Querkraft Vf im kritischen Rundschnitt sowie den vom Beton ohne Durchstanzbewehrung aufgenommenen Querkraftwiderstand VRdc gemäss Art. 4.3.6:
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sowie den maximal zulässigen Querkraftwiderstand Vmax gemäss Art. 4.3.6.5.7:
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Für Vf < VRdc ist keine Durchstanzbewehrung erforderlich.
Für Vf > VRdc und Vf < VRd,cmax ist eine Durchstanzbewehrung anzuordnen. Der Querkraftwiderstand ergibt sich gemäss Art. 4.3.6.5.4 zu:
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wobei: | u | - | Umfang des kritischen Rundschnitts |
β | - | Neigungswinkel der Aufbiegungen | |
Asw | - | Gesamtfläche der Aufbiegungen im Fundament |
Für Vf > VRd,cmax kann die Durchstanzbewehrung nicht bemessen werden. In diesem Fall ist die Querschnittshöhe zu vergrössern.