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Modellierung anhand einer Masterbohrung

Im Bereich „Geologisches Modell“ wählen wir die Masterbohrung aus. Es wird immer eine Bohrung mit der größten Anzahl an Schnittstellen ausgewählt (idealerweise mit allen Schnittstellen).

In der Schichttabelle werden den einzelnen Schnittstellen die jeweiligen Schichten zugewiesen und die Reihenfolge der Schichterzeugung festgelegt. Die Schnittstelle bildet die Obergrenze des dargestellten Bodens. Durchgehende Schnittstellen müssen zuerst erzeugt werden, anschließend die übrigen Schnittstellen, die an diese anschließen – z. B. Bodenlinsen.

Falls nicht alle definierten Schnittstellen in der Schichttabelle sichtbar sind, muss die Masterbohrung bearbeitet und die fehlende Schnittstelle zugewiesen werden. Die Anzahl der dem Modell nicht zugewiesenen Schnittstellen wird unterhalb der Schichttabelle angezeigt. Sobald alle Schnittstellen in der Tabelle zugewiesen sind, ändert sich die Information unterhalb der Tabelle zu „Alle Schnittstellen zugewiesen“.

Modell mit einer nicht zugewiesenen Schnittstelle vor der Bearbeitung der Masterbohrung

Nullmächtige Schichten werden in der Bohrungsdarstellung angezeigt.

Das erzeugte Modell lässt sich durch das Ergänzen neuer Bohrungen und die Änderung der Schichtmächtigkeiten leicht anpassen.

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